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Methoden als Fundament
Die Lernkurve in Projekten hört nie auf zu steigen. Projekte ohne "dazu lernen" gibt es nicht. Dr. Jens Wehrmann hat Projekt begleitend verschiedene Methoden entwickelt, die innerhalb der letzten 10 Jahre sukzessive angepasst und verbessert wurden.
Neben einer Fülle von etablierten Methoden aus dem Bereich des Projektmanagements und der Qualitätssicherung stehen in diesem Bereich daher die Produktentwicklungsspezifischen Methoden im Vordergrund.
Methoden des Akzeptanzmanagements
Die DART Methode (Dynamic Approach for Re-evaluating Technologies) wurde im Umfeld der Akzeptanzmessung mobiler Dienste entwickelt.
Neben den Produkt spezifischen Einflussfaktoren gibt es Produkt übergreifende Einflussfaktoren, die für den Produkterfolg genau so wichtig sind wie das Produkt selbst. Teil der DART Methode ist ein Vorgehensmodell zum Auffinden der im Rahmen der Produktentwicklung relevanten Fragestellungen. Weiterhin stellt DART eine konsolidierte und Management taugliche Visualisierung bereit.
Das Safari Product Development Model (SPDM) ist eine konsequente Erweiterung der DART Methode.
Neu ist insbesondere die generische Verallgemeinerung im Vorgehen. Das bedeutet konkret, dass die SPDM Methode neben der Möglichkeit Einflussfaktoren immer detaillierter zu zerlegen und damit Probleme im Detail zu erkennen (Zoom in) auch die Möglichkeit besteht einen Schritt in die andere Richtung zu gehen und die übergeordneten Faktoren besser zu verstehen (Zoom out). Ein Beispiel hierfür ist z.B. die grundsätzliche Technologie Bereitschaft von Endkunden beim mobilen Internet.
Situationsabhängige Mobile Dienste
Der Compass Ansatz (Cooperative Model for Personalized And Situation Dependent Services) wurde zusammen mit der DART Methode im Umfeld der Mobilkommuikation entwickelt. Ziel des Compass Ansatzes ist die Definition eines systematischen Rahmens zur kooperativen Erbringung situationsabhängiger mobiler Dienste.
Unter der Situationsabhängigkeit wird neben der Einbeziehung der räumlichen Komponente (Location Based Services) ebenfalls die Einbeziehung der zeitlichen und der persönlichen Situation des Benutzers verstanden.
Für die Erbringung situationsabhänger mobiler Dienste müssen verschiedene Bereiche betrachtet werden.
Der Compass Ansatz besteht aus folgenden Teilmodellen:
- Situationskonzept zur Kodierung und Weitergabe von sog. Situationsdeterminanten
- Rechtlicher Rahmen, insbesondere für die Nutzung Personen bezogener Daten
- Kooperationsmodell zur Berücksichtigung der verschiedenen Parteien bei der Diensterbringung
- Nutzungszyklus als iteratives Vorgehensmodell
- Evolutionsmodell zur Weiterentwicklung
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